Für Unternehmen der chemischen Industrie könnten die Folgen eines erfolgreichen Cyberangriffs auf ihre kritischen ERP-Systeme, Produktions- und Lieferketten oder Kundenportale verheerend sein.
Cyberangriffe auf Systeme, die kritische Betriebsabläufe wie Forschung und Entwicklung, Finanzen und Fertigung unterstützen, nehmen sowohl an Zahl als auch an Schwere zu, wobei das Hauptziel in der Industriespionage besteht. Darüber hinaus verursachen diese Angriffe Betriebsstörungen, die aufgrund der Vernetzung kritischer Systeme den Betrieb potenziell lahmlegen können. Infolgedessen haben die meisten Staaten die chemische Industrie als kritische Infrastruktur eingestuft. Angesichts dieser wachsenden Bedrohung durch gezielte Cyberangriffe steht die chemische Industrie vor der Herausforderung, diese kritischen Systeme zu schützen und die Qualität sowie die Lieferung ihrer Produkte trotz behördlicher Aufsicht und der Gefahr von Compliance-Prüfungen sicherzustellen.
Wesentliche Risikofaktoren
Zunehmende Angriffe auf ERP-Systeme
Cyberangriffe auf Chemieunternehmen nehmen zu. Erfolgreiche Angriffe auf kritische ERP-Systeme können besonders verheerende Folgen haben und weitreichende, erhebliche geschäftliche Auswirkungen nach sich ziehen, da die Wertschöpfungskette zunehmend vernetzt ist.
Digitalisierung und Vernetzung
Der Fokus auf die Optimierung der Betriebsabläufe und die Schaffung effizienterer Prozesse verwandelt Lieferketten in stärker lokalisierte, digitalisierte und vernetzte Systeme. Dadurch werden Chemieunternehmen agiler und können besser auf Veränderungen bei Angebot und Nachfrage reagieren. Diese stärkere Vernetzung erhöht jedoch das Potenzial für unerkannte Risiken erheblich.
Vorschriften für kritische Infrastrukturen
Chemieunternehmen, die als kritische Infrastruktur eingestuft sind, gelten als risikoreich und unterliegen strengen behördlichen Vorschriften. comply Prüfungsvorschriften kann erhebliche finanzielle Folgen für das Unternehmen nach sich ziehen, darunter Geldstrafen sowie die Aussetzung der Produktion.
Zentrale Herausforderungen
Eingeschränkte Sichtbarkeit aus Sicherheitsgründen
Chemieunternehmen verfügen über ERP-Anwendungen und Anlagen, die über eine komplexe und vernetzte Infrastruktur (IT und OT) verteilt sind. Dies erschwert einen vollständigen Überblick über die Angriffsfläche sowie die Risikominimierung für die Systeme, die vernetzte Lieferketten, die Produktion und nach außen exponierte Anwendungen unterstützen.
Sichere digitale Transformation
Digitalisierungsprojekte optimieren Abläufe und steigern die Effizienz, können jedoch dazu führen, dass Schnelligkeit vor Sicherheit gestellt wird. Die Überwachung kritischer Systeme und die Gewährleistung einer sicheren Entwicklung des SAP-Codes bei der Konzeption neuer Anwendungen, die sich auf die Lieferkette auswirken, sind von entscheidender Bedeutung.
Sicherheitsmaßnahmen zur Einhaltung von Vorschriften
Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften erfordert in der Regel eine Vielzahl zeitaufwändiger, manueller und sich wiederholender Aufgaben zur Datenerfassung. Die Identifizierung nicht überwachter oder anfälliger ERP-Systeme und die Automatisierung dieser Prozesse beschleunigen die Vorbereitung auf Audits erheblich und tragen dazu bei, Verstöße zu vermeiden.

Lösung
Onapsis bietet einen besseren Ansatz für die ERP-Sicherheit
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Case Study
Ein weltweit tätiges Chemieunternehmen aus den Fortune 500 verkürzt die Entwicklungszeit für die Erstellung sicherer und konformer SAP-Anwendungen
Herausforderung
Ein weltweit tätiges Chemieunternehmen setzt auf SAP, wobei mehrere Geschäftsbereiche maßgeschneiderte Software für diese geschäftskritischen Anwendungen entwickeln. Das Unternehmen hatte jedoch Schwierigkeiten, seine Entwicklungszyklen so zu gestalten, dass sie mit dem Tempo des Geschäftsbetriebs Schritt halten konnten, und es fiel ihm schwer, Änderungen umzusetzen, ohne die Leistung des bestehenden Systems zu beeinträchtigen oder Sicherheits- oder Compliance-Probleme zu verursachen.
Lösung
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Referenz
1 IBM Security-Bericht zu den Kosten von Datenschutzverletzungen 2022
2 IBM Security-Bericht zu den Kosten von Datenschutzverletzungen 2023
3 Centrify

