ERP-Software für Versorgungsunternehmen
Der aktuelle Stand und die wichtigsten Herausforderungen im Bereich ERP-Software in der Versorgungsbranche
Die Bereiche Elektrizität, Energie und Abfall gehören zur kritischen Infrastruktur, weshalb die zugrunde liegenden IT- und Betriebstechnologiesysteme (OT) äußerst attraktive Ziele für Cyberkriminelle darstellen, die darauf aus sind, lebenswichtige Dienste zu stören.
Die US-Regierung stuft den Versorgungssektor als systemrelevant ein und weist darauf hin, dass eine Lahmlegung oder Zerstörung dieser Systeme schwerwiegende Auswirkungen auf die nationale wirtschaftliche Sicherheit, die öffentliche Gesundheit und die Sicherheit der Bevölkerung hätte. Diese kritische Infrastruktur ist ein Hauptziel für Cyberkriminelle. Untersuchungen zeigen, dass Cyberangriffe auf die Energieinfrastruktur weiterhin exponentiell zunehmen. Angesichts der sich wandelnden Cybersicherheitslandschaft müssen Unternehmen verstärkte Anstrengungen unternehmen, um spezialisierte ERP-Sicherheitslösungen für die Versorgungsbranche zu implementieren, um geschäftskritische Systeme zu schützen und Risiken zu minimieren.

Angriffe auf Versorgungsunternehmen haben schwerwiegende Folgen, darunter Stromausfälle, Schäden an lebenswichtigen Netzwerken, der Diebstahl personenbezogener Daten sowie Verluste in Milliardenhöhe durch Lösegeldforderungen und Reparaturkosten. Betriebsunterbrechungen bei Versorgungsunternehmen haben verheerende Auswirkungen und führen zu erheblichen Störungen des gesellschaftlichen Lebens.
Trotz staatlicher Maßnahmen wie der Durchführungsverordnung der Biden-Regierung und der verbindlichen Betriebsanweisung 22-01 arbeiten viele Unternehmen weiterhin, ohne einen Überblick über die mit ihren ERP-Anwendungen (Enterprise Resource Planning) verbundenen Risiken zu haben. ERP-Anwendungen wie SAP unterstützen die wesentlichen Geschäftsfunktionen der weltweit größten Unternehmen. Über 91 % der führenden Versorgungsunternehmen der Forbes Global 2000 nutzen SAP-Anwendungen. CIOs und CISOs fehlt es jedoch oft an spezifischem Wissen über ERP-Systemintegrationen und die geschäftlichen Probleme, die durch ungeschützte Anwendungsschichten verursacht werden.
Das aktuelle Umfeld erfordert eine Neuausrichtung der Cybersicherheitsstrategien in Unternehmen, um den Schutz von SAP-Anwendungen zu verbessern und sicherzustellen, dass sich Unternehmen von potenziellen Cyberangriffen erholen können.
Wie sich Technologie auf die Versorgungsbranche auswirkt
Die beschleunigte digitale Transformation, komplexe cloud und strenge gesetzliche Vorschriften erfordern von Versorgungsunternehmen die Einführung spezieller Cybersicherheitsstrategien, um ihre wachsende Angriffsfläche zu schützen.
Führungskräfte in der Versorgungsbranche müssen sich in einem rasanten technologischen Wandel zurechtfinden und ihre Unternehmen gleichzeitig vor den ständigen Cyberbedrohungen schützen. Mehrere wichtige technologische Faktoren beeinflussen die Versorgungsbranche:
Bedrohungen für ERP-Software
Cyberkriminelle nehmen zunehmend anfällige ERP-Anwendungen im Versorgungssektor ins Visier und nutzen oft innerhalb von 72 Stunden nach Bekanntwerden von Sicherheitslücken ungepatchte Systeme aus, um sensible Daten zu stehlen oder Ransomware zu verbreiten.
Die Bedrohungslage für ERP-Anwendungen hat sich erheblich ausgeweitet. Erfahrene Angreifer nutzen gängige Taktiken, Techniken und Vorgehensweisen (TTPs), um direkten Zugriff auf anfällige Systeme zu erlangen und diese anzugreifen. Die Onapsis Research Labs Hinweise auf mehr als 300 erfolgreiche Ausnutzungsversuche gegen ungesicherte SAP-Anwendungen. Untersuchungen zeigen, dass zwischen der Offenlegung einer Schwachstelle und den ersten erkennbaren Scan-Aktivitäten der Angreifer nur 24 Stunden vergehen und es nur 72 Stunden dauert, bis ein funktionsfähiger Exploit aktiv ist.
Unternehmen setzen häufig auf ein mehrschichtiges Sicherheitsmodell, das mehrere Ebenen von Netzwerksicherheitskontrollen nutzt. Ein mehrschichtiges Sicherheitsmodell ist zwar notwendig, reicht jedoch nicht aus, um die moderne Anwendungsschicht zu schützen. Angreifer zielen gezielt auf ERP-Systeme ab, da den Informationssicherheitsteams der Einblick in diese komplexen Umgebungen fehlt. Sobald Angreifer ein ungeschütztes SAP-System kompromittieren, können sie personenbezogene Daten von Mitarbeitern und Kunden stehlen, auf Finanzdaten zugreifen, Ransomware einsetzen und kritische Geschäftsprozesse stören.
Bewährte Verfahren zur Absicherung von ERP-Software in der Versorgungsbranche
Versorgungsunternehmen müssen einen umfassenden Überblick über ihre IT-Umgebung schaffen, verwertbare threat intelligence nutzen und das Patch-Management automatisieren, um ihre geschäftskritischen Anwendungen wirksam zu schützen.
Die Sicherung komplexer ERP-Architekturen erfordert eine strategische Abstimmung von Transparenz, Informationsgewinnung und automatisierten Prozessen.
Erste Schritte mit ERP-Software für Versorgungsunternehmen
Durch den Einsatz einer speziellen platform ERP-Sicherheit können Versorgungsunternehmen das Schwachstellenmanagement, die Erkennung von Bedrohungen, die Prüfung von benutzerdefiniertem Code und die Erstellung von Compliance-Berichten automatisieren.
Die Absicherung von ERP-Anwendungen erfordert einen einheitlichen technologischen Ansatz. Die Platform umfassende Transparenz, leistungsstarke Analysefunktionen und Automatisierungsmöglichkeiten und versetzt funktionsübergreifende Teams in die Lage, Risiken zu bewältigen, die die Sicherheit und Verfügbarkeit kritischer Infrastrukturen gefährden.

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